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Die ASI-Jahrestagung wurde von Herr Dr. Gerhard Gebauer mit seinem Team vom Montag, 08.10.2007, bis Mittwoch, 10.10.2007 in Bayreuth ausgerichtet. Nach 15 Jahren trafen sich die Isotopenforscher der ASI somit erneut in dieser wunderschönen Stadt. Herzlichen Dank an alle Organisatoren und Helfer für die gelungene Veranstaltung.
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Vom 8. bis 10. Oktober fand im Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung (BayCEER) der Universität Bayreuth die 28. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Stabile Isotope e.V. statt. Herr Prof. Gerhard Gebauer hat die Jahrestagung zusammen mit seinem Team sehr gut organisiert. Dafür bedankt sich der Vorstand an dieser Stelle nochmals herzlich.
Schwerpunkt der diesjährigen Tagung war die Anwendung stabiler Isotope zur Erforschung von Ökosystemen. Die 90 Teilnehmer diskutierten die Ergebnisse ihrer Fachkollegen, die aus Projekten und Promotionsarbeiten hervorgingen, zur Anwendung stabiler Isotope in den Themenbereichen
- “Stoffkreisläufe in Ökosystemen”,
- ”Klimaänderung und Klimarekonstruktion”,
- ”Ernährung und Herkunftskontrolle”,
- ”Medizin, Doping und Forensik” und
- ”Analytik und Qualitätskontrolle”.
Angeregt diskutierten die Tagungsteilnehmer mit den Autoren der 17 Poster während der Posterpräsentation.
An junge Wissenschaftler wurden Preise für den besten Vortrag, den Herr Dr. Guido Wiesenberg, Abt. für Agrarökosystemforschung, Universität Bayreuth, hielt, und das beste Poster, das Herrn Magnus Eek, Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena, vorstellte, vergeben.
Die Dr.-Karleugen-Habfast-Stiftung ehrte mit ihrem diesjährigen Isotopenpreis auf der ASI-Jahrestagung Frau Dr. Sonja Keel vom Paul-Scherrer-Institut aus Villigen, Schweiz, für ihre Arbeiten zum ”Recycling von Kohlenstoff und die Verteilung der Assimilate zwischen den verschiedenen Kompartimenten von Bäumen”. In der Begründung hieß es, dass Frau Dr. Keel ”rezente Photoassimilate bereits wenige Stunden nach der Markierung im neuen Holz” nachweisen konnte und dass abhängig von der Baumart die Markierung im Holz integriert wurde. ”Diese Abhängigkeit der Integration von ‚jungem’ und ‚altem’ Kohlenstoff von der Baumspezies hat sicher Folgen auf die Zusammensetzung der Baumringe und damit für deren Isotopencharakteristika im Rahmen der Paläoklimatologie”.
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